5 Mythen rund um Personalberatung – und wieso Sie das Geld kostet
- vor 3 Tagen
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„Wir kriegen das schon hin – zur Not mit einer Agentur.“
Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Viele Unternehmen vertrauen beim Thema Recruiting noch immer auf alte Modelle, spontane Maßnahmen oder Beratungen „von außen“. Doch die Realität zeigt: Die Herausforderungen sind längst komplexer geworden – und was gestern noch funktionierte, kostet heute Zeit, Geld und Fokus. Höchste Zeit, mit den fünf größten Recruiting-Mythen aufzuräumen.

Inhalt
1. „Wir brauchen einfach nur gute Bewerber.“
Ein häufiger Denkfehler: Der Markt sei leer, das Problem seien fehlende Kandidaten. Doch selbst passende Profile helfen wenig, wenn intern keine Kapazität, Klarheit oder Priorisierung vorhanden ist.
Ohne Prozess und Steuerung ist jeder gute Kandidat eine verpasste Chance.
2. „Eine klassische Agentur bringt uns schnell jemanden.“
Das mag bei Einzelfällen kurzfristig funktionieren. Doch viele Unternehmen stehen vor dauerhaftem oder parallelem Bedarf. Dort führt die klassische Vermittlungslogik ins Leere – oder in den Kostenstrudel.
Was fehlt, ist kein Dienstleister – sondern ein funktionierendes Recruiting-System.
3. „Wir rekrutieren intern – nebenbei.“
Wenn Recruiting neben dem Tagesgeschäft läuft, verliert es an Struktur. Führungskräfte reagieren statt zu steuern. Entscheidungen verzögern sich. HR ist überlastet. Das Ergebnis: lange Vakanzen, verbranntes Budget, unklare Verantwortlichkeiten.
Recruiting braucht Kapazität – nicht gute Absicht.
4. „Dringend heißt: sofort einstellen.“
Dringlichkeit erzeugt Entscheidungsdruck – oft auf Kosten der Qualität. Viele Unternehmen zahlen die Quittung für überstürzte Besetzungen in Form von Fluktuation, Projektverlusten oder Kulturbruch.
Schnelligkeit ohne Klarheit ist die teuerste Recruiting-Strategie.
5. „Recruiting ist ein HR-Thema.“
Recruiting ist längst ein Business-Thema – es entscheidet über Projektstart, Umsatz, Expansion. Wer es als reine HR-Aufgabe betrachtet, verkennt die strategische Bedeutung einer stabilen Besetzungsfähigkeit.
Wer dauerhaft wachsen will, braucht Recruiting als Funktion – nicht als Nebenrolle.
Fazit
Recruiting-Partnerschaften brauchen heute mehr als Tools oder Vermittlung. Sie brauchen Klarheit, Kapazität und System – intern oder extern.
Unternehmen, die alte Denkweisen hinter sich lassen, gewinnen nicht nur schneller Talente, sondern auch Kontrolle, Tempo und Zukunftsfähigkeit.
🎯 Ihre nächsten Schritte:
Evaluieren Sie Ihre aktuellen Recruiting-Strukturen
Fragen Sie sich: Wo fehlen uns Kapazität, Klarheit oder System?
Überlegen Sie, ob Ihr Setup Wachstum wirklich tragen kann
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