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Wer macht Websites für Bauunternehmen?

vor 4 Tagen
5 Min. Lesezeit

Websites für Bauunternehmen werden von Webagenturen, Baukasten-Anbietern und Branchenanbietern gebaut — und zunehmend von Personalberatungen mit eigener Marketingabteilung. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich an einer Frage: Soll die Seite vor allem Aufträge bringen oder Bewerbungen? In den meisten Bauunternehmen ist die Antwort inzwischen eindeutig. Aufträge sind da, Personal fehlt. Trotzdem wird die Website fast immer so geplant, als ginge es um Bauherren — und genau daran scheitert sie als Instrument der Personalgewinnung.


website für Bauunternehmen


Inhaltsverzeichnis




Wer Websites für Bauunternehmen baut


Klassische Webagenturen gestalten frei und arbeiten persönlich vor Ort. Sie bauen allerdings für jede Branche — und wissen deshalb nicht, dass ein Polier etwas anderes ist als ein Bauleiter, dass Referenzprojekte im Bau mehr zählen als Hochglanzfotos und dass ein Interessent mit dem Handy auf der Baustelle auf die Seite kommt. Was Sie nicht vorgeben, steht hinterher nicht drin.


Baukasten-Systeme sind schnell und günstig. Sie liefern aber nur die Technik, nicht die Inhalte. Ohne jemanden im Betrieb, der Texte schreibt und die Seite pflegt, steht nach drei Monaten dieselbe Seite wie am ersten Tag.


Branchenanbieter für Bau und Handwerk kennen die typischen Inhalte und liefern in wenigen Wochen. Sie arbeiten mit Vorlagen — was dazu führt, dass sich die Seiten mehrerer Unternehmen in derselben Region ähneln. Gegenüber Bauherren ist das verschmerzbar. Im Wettbewerb um dieselben Fachkräfte ist es ein Nachteil.


Allen drei ist eines gemeinsam: Sie liefern eine Website ab und sind danach fertig. Ob sich darüber am Ende jemand bewirbt, ist nicht Teil ihres Auftrags.



Warum eine veraltete Website Bewerbungen kostet


Der Ablauf ist in jedem Besetzungsprozess derselbe. Eine Fachkraft sieht eine Anzeige, eine Kampagne oder hört von einem Bekannten von Ihrem Unternehmen. Bevor sie sich bewirbt, sucht sie Sie. Was sie dann findet, entscheidet darüber, ob die Bewerbung überhaupt kommt.


Findet sie eine Seite, die am Handy nicht lesbar ist, deren letzte Referenz Jahre zurückliegt und auf der keine einzige Person des Unternehmens zu sehen ist, zieht sie daraus Schlüsse — nicht über die Website, sondern über den Betrieb. Findet sie gar nichts, ist der Effekt derselbe.


Besonders teuer wird das für Unternehmen, die parallel in Reichweite investieren. Jeder Euro führt Menschen zu einem Unternehmen, das sie anschließend prüfen. Fällt die Prüfung negativ aus, zahlen Sie für Klicks, die Sie Bewerbungen kosten. Deshalb denken professionelle Recruiting-Kampagnen im Bauwesen die Zielseite immer mit, statt auf eine bestehende Firmenwebsite zu verlinken.




Sie suchen Fachkräfte und wissen nicht, ob Ihre Online-Präsenz dabei hilft oder bremst?





Was eine Website im Bau leisten muss


Fünf Dinge entscheiden darüber, ob aus einem Besucher ein Bewerber wird.


Echte Bilder von Ihren Baustellen und Ihrem Team. Baumaschinen sind austauschbar, Ihre Leute nicht. Stockfotos erkennt jede Fachkraft innerhalb von Sekunden — und sie wirken nicht neutral, sondern unglaubwürdig.


Referenzprojekte mit Substanz. Projektname, Volumen, Bauzeit. Daran liest ein Bewerber ab, welche Arbeit ihn erwartet und ob sie zu ihm passt.


Ein Karrierebereich, der diesen Namen verdient. Nicht eine Unterseite mit „Initiativbewerbungen willkommen“, sondern offene Stellen, ein Ansprechpartner mit Foto und Durchwahl und eine Bewerbung ohne Anschreiben. Was dort konkret hingehört, steht in unserem Beitrag zur Karriereseite für Bauunternehmen.


Eine Seite pro Vakanz. Wer auf eine Sammelseite mit sieben Stellen schickt, verliert die Hälfte der Interessenten beim Suchen. Jede beworbene Position braucht ihre eigene Zielseite.


Aktualität. Eine Seite, deren letzte Meldung aus dem vorletzten Jahr stammt, wirkt wie ein Unternehmen, bei dem nichts passiert.



Wie TOPEOPLE das löst


Wir besetzen ausschließlich Positionen im Bau, Tiefbau, Gleisbau, Engineering und in der Planung. Dadurch wissen wir, worauf ein Bauleiter, ein Polier oder ein Bauüberwacher Bahn bei einem möglichen Arbeitgeber achtet — und das ist die Grundlage für alles, was wir online für unsere Kunden aufbauen.


Anders als bei externen Dienstleistern ist das kein separates Projekt. Unsere Marketingabteilung ist Teil des Besetzungsmandats. Für die Positionen, die wir besetzen, bauen wir die Zielseiten selbst, schalten die Kampagnen und produzieren das Material dafür: Dreh auf Ihrer Baustelle, Fotoshooting mit Ihrem Team, Texte aus dem, was Ihre Leute tatsächlich erzählen. Ohne Aufpreis, weil es zur Besetzung gehört.


Wenn ein Unternehmen gar keine oder eine sehr veraltete Seite hat, lässt sich der Umfang erweitern — vom Karrierebereich bis zum vollständigen Auftritt. Was dabei sinnvoll ist, hängt von den offenen Stellen ab, nicht von einem Leistungskatalog. Das klären wir im Erstgespräch.


Wie Arbeitgeberauftritt und Personalgewinnung zusammenhängen, steht ausführlicher im Glossareintrag zum Employer Branding im Bauwesen.




Du suchst selbst eine Stelle in der Baubranche?


Wenn du dich bei einem Bauunternehmen bewirbst, sagt dessen Seite einiges über den Betrieb. Stehen Ansprechpartner mit Namen und Durchwahl da, bekommst du dort auch jemanden ans Telefon. Zeigt der Betrieb aktuelle Projekte, siehst du, was dich erwartet.


Eine veraltete Seite heißt umgekehrt nicht, dass der Betrieb schlecht ist — viele gute Bauunternehmen hatten schlicht nie Zeit dafür. Wir kennen die Unternehmen hinter den Websites, auch die, die online wenig von sich zeigen.





Häufige Fragen


Webagenturen, Baukasten-Anbieter und Branchenanbieter für Bau und Handwerk — sowie Personalberatungen mit eigener Marketingabteilung. Die ersten drei liefern eine Seite ab. Die letzte Variante plant sie von vornherein darauf, dass Bewerbungen eingehen, und verantwortet das Ergebnis mit.

Die Spannen reichen von wenigen Euro monatlich für einen selbst gepflegten Baukasten bis in den fünfstelligen Bereich für eine individuelle Umsetzung. Entscheidend ist weniger der Preis als der Umfang: Texte, Fotos und der Karrierebereich sind die Posten, die in Angeboten am häufigsten fehlen.

Sobald Personal gesucht wird, ja. Fachkräfte prüfen ein Unternehmen online, bevor sie sich bewerben — auch dann, wenn sie über eine Empfehlung oder eine Anzeige darauf gestoßen sind.

Die Firmenwebsite richtet sich an Auftraggeber, die Karriereseite an Bewerber. Beide gehören zusammen, verfolgen aber unterschiedliche Ziele und brauchen unterschiedliche Inhalte.

Für die Positionen, die wir besetzen, ja. Zielseiten, Kampagnen und das Material dafür — Dreh auf der Baustelle, Fotoshooting, Texte — gehören zum Besetzungsmandat. Größere Umfänge stimmen wir individuell ab.

Für sich allein nicht. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass alles andere wirkt: Wer über eine Kampagne oder eine Anzeige auf Ihr Unternehmen stößt, prüft es anschließend online. Ist dort nichts Aktuelles, bricht die Bewerbung ab.




Sie haben offene Stellen und überlegen, ob Ihre Online-Präsenz Teil des Problems ist?


Sagen Sie uns, welche Position offen ist. Wir sehen uns an, worüber sie erreichbar ist und was dafür online stehen muss.



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